Das Konzept ist einfach, jeder Zahlt so viel für ein Produkt wie er will und siehe da, aus moralischer Verpflichtung heraus oder auch nur um sich die Peinlichkeit des offen zur Schau gestellten Geizes zu ersparen zahlen alle mehr als es der übliche Marktpreis wäre.Da an Hand solcher Untersuchungen immer nach einer Ausdehnung des "fairen" Handels verlangt wird, drängt sich doch die Frage auf, inwiefern dieses Konzept auf ganze Volkswirtschaften oder gar die Weltwirtschaft übertragen werden kann. Beispiele für dessen Anwendung im Kleinen gibt es viele, von sog. "Dritte Weltläden" bis hin zu ausschließlich in Deutschland gefertigten Produkten für Globalisierungsgegner, die Methode ist die selbe, was verkauft wird ist ein Gesamtpaket bestehend aus dem Produkt an sich und dem gefühl moralisch vertretbar zu konsumieren. Doch wie viel ist dieses Gefühl im Einzelfall Wert? und wann ist der Markt dafür gesättigt?
Zum ersten kann man sagen, dass der Wert des Gefühls zunimmt je näher man dem Verkäufer steht --(soviel zur Weltwirtschaft) und zum zweiten muss man wissen, dass je mehr man von etwas hat umso weniger ist man im Einzelfall bereit dafür zu zahlen. Dieses Projekt, und Projekte dieser Art überhaupt, können also nur funktionieren, wenn erstens eine relativ enge Beziehung zwischen Käufer und Verkäufer/Produzent( in diesem Fall handelte es sich ja um Stammkundschaft) besteht und es zweitens nicht zur Regel wird.
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Montag, 26. November 2007
Sonntag, 18. November 2007
Naturwissenschaft vs. Ökonomie
Mein Physiklehrer hielt es, in seiner ihm eigenen, leicht überheblichen Art, in Reaktion auf die Äußerung eines meiner Mitschüler(er gehört zu den Besten im Kurs) Ökonomie zu studieren, für angebracht, einen, uns wohl allen bekannten Vergleich mit Perlen und Säuen anzuführen.
Die Frage ist aber doch, wie ist eine solche Aüßerung zu verstehen? Woher kommt diese Geringschätzung der Ökonomie?
Ich würde sagen besagte Äußerung ergibt Sinn aus einer modernen ( also im wissenschaftlichen Sprachspiel verhaftenden) Perspektive der nach die Aufgabe der Naturwissenschaft Wahrheitsfindung und Wahrheitsfindung Selbstzweck ist. Von einem Postmodernen Standpunkt allerdings kann es keine universelle Wahrheit geben, respektive kann uns auch die Wissenschaft allenfalls Näherungen liefern, folglich können die Ergebnisse der Wissenschaft nur an ihrem konkreten Nutzen gemessen werden, ergo kann die Aufgabe der Wissenschaft nur sein den Menschen bestmöglich zu dienen.
Nutzbar können die Errungenschaften der Naturwissenschaft allerdings nur gemacht werden durch die Ökonomie, dadurch das kluge Wirtschafter das Potential(also den potentiell zu erzielenden Marktwert als einzig legitimes Maß für den Nutzen einer Erfindung) neuer theoretischer Erkenntnisse wahrnehmen und Kapital in die Hände derer, die diese zu Tage fördern und jener, die sie in konkrete technische Erfindungen umsetzen bringen.
Mit anderen Worten sind naturwissenschaftliche Erkenntnisse vollkommen nutzlos ohne das Zutun der Ökonomie die diese für die Menschen nutzbar macht, ihnen Wert gibt, wohingegen die Ökonomie auch ohne neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse ihren Nutzen entfalten kann.
Ich denke, dass die, in der Bevölkerung weit verbreitete, Nichtakzeptanz jenes subjektiven Wertbegriffs(Wert=Marktwert) zu Gunsten der Projektion des eigenen Wertbegriffs auf einen "objektiven" Gebrauchswert die Hauptursache dieses volkstümlichen Antikapitalimus(der dann von Marx auf das Podest der Wissenschaft gestellt wurde) ist, mit dem man als liberaler so zu kämpfen hat.
Die Frage ist aber doch, wie ist eine solche Aüßerung zu verstehen? Woher kommt diese Geringschätzung der Ökonomie?
Ich würde sagen besagte Äußerung ergibt Sinn aus einer modernen ( also im wissenschaftlichen Sprachspiel verhaftenden) Perspektive der nach die Aufgabe der Naturwissenschaft Wahrheitsfindung und Wahrheitsfindung Selbstzweck ist. Von einem Postmodernen Standpunkt allerdings kann es keine universelle Wahrheit geben, respektive kann uns auch die Wissenschaft allenfalls Näherungen liefern, folglich können die Ergebnisse der Wissenschaft nur an ihrem konkreten Nutzen gemessen werden, ergo kann die Aufgabe der Wissenschaft nur sein den Menschen bestmöglich zu dienen.
Nutzbar können die Errungenschaften der Naturwissenschaft allerdings nur gemacht werden durch die Ökonomie, dadurch das kluge Wirtschafter das Potential(also den potentiell zu erzielenden Marktwert als einzig legitimes Maß für den Nutzen einer Erfindung) neuer theoretischer Erkenntnisse wahrnehmen und Kapital in die Hände derer, die diese zu Tage fördern und jener, die sie in konkrete technische Erfindungen umsetzen bringen.
Mit anderen Worten sind naturwissenschaftliche Erkenntnisse vollkommen nutzlos ohne das Zutun der Ökonomie die diese für die Menschen nutzbar macht, ihnen Wert gibt, wohingegen die Ökonomie auch ohne neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse ihren Nutzen entfalten kann.
Ich denke, dass die, in der Bevölkerung weit verbreitete, Nichtakzeptanz jenes subjektiven Wertbegriffs(Wert=Marktwert) zu Gunsten der Projektion des eigenen Wertbegriffs auf einen "objektiven" Gebrauchswert die Hauptursache dieses volkstümlichen Antikapitalimus(der dann von Marx auf das Podest der Wissenschaft gestellt wurde) ist, mit dem man als liberaler so zu kämpfen hat.
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